„Antimaterie“ – ein Begriff ohne Inhalt?

(Abb.: Proton, Spin up)

Wissenschaftler postulieren, dass beim so genannten Urknall ebenso viel Antimaterie wie Materie entstanden ist. Diese Antimaterie soll sich irgendwo im Universum befinden, aber man weiß nicht wo. Deshalb haben sich einige Wissenschaftler auf die Suche begeben um mit Hilfe von Teilchenbeschleunigern etwas zu finden was der Vorstellung von Antimaterie entspricht. Es stellt sich die Frage ob das nicht ein unsinniger und teurer Aktionismus ist?

Es wird spekuliert, dass, wenn Materie und Antimaterie zusammenstoßen, sie sich gegenseitig vernichten. Im Zusammenhang mit Antimaterie wird auch „Dunkle Materie“ oder „Dunkle Energie“ genannt, die weit mehr Raum als die bekannte Materie einnehmen sollen. Den Fantasien einiger Autoren scheinen dabei keine Grenzen gesetzt. Schon der Begriff „Antimaterie“ ist höchst fraglich bzw. unsinnig. Wenn man mit „anti“ das Gegenteil einer Sache oder von etwas Gegenständlichen bezeichnet, muss man sich fragen, was das Gegenteil von Materie sein soll. Das Gegenteil von Materie ist „keine Materie“. „Antimaterie“ kann nur „Nichts“ bedeuten. Sicherlich gab es dieses „Nichts“ vor der Entstehung des Universums oder es gibt das Nichts außerhalb des Universums, aber es ist für die Physik kaum von Bedeutung.

Wenn wir aber unter Antimaterie das Gegenteil einer bestimmten Eigenschaft eines Teilchens oder Körpers im Universum verstehen, dann ist es schwerlich als „Antimaterie“ zu bezeichnen. Nehmen wir das Proton als „Urteilchen des Universums“ und fragen uns, was das „Antiteilchen“ des Protons sein soll, dann kann es nur das „Neutron“ sein. Die Achsenlage des Neutrons ist gegenüber dem Proton um 180° gedreht! Bei mehr als 180° nähert sich das Neutron wieder der Achsenlage des Protons an. In der Physik wird der „Spin“ des Protons mit +1/2 und die des Neutrons mit -1/2 bezeichnet, oder auch Spin-up und Spin-down. Mehr „Anti“ geht bei einem Proton nicht. Proton und Neutron vernichten sich zwar nicht gegenseitig, wie „Antimaterie-Fans“ von Materie und Antimaterie befürchten, aber sie heben ihre Rotationsenergie an ihren Berührungspunkten durch ihre gegenläufige Rotation zu „Null“ auf. Gegensätze gleichen sich aus, die Teilchen vernichten sich aber nicht.

Wirklich bedeutsam für das Verständnis des Universums ist die „Kant-Laplace-Theorie“, die davon ausgeht, dass die bestimmenden Kräfte im Universum, auf Anziehung und Abstoßung beruhen. Sieht man diese Theorie in Zusammenhang mit dem Wissen, dass alle Körper und Systeme im Universum auf Drehung bzw. Rotation beruhen, werden die Grundlagen des Universums verständlich. Wenn man so möchte gibt es zu jeder Richtung eines Teilchen, Körper oder System im Universum eine „Anti-Richtung“.

Helmut Albert, März 2024


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