Protonen-Modell in Utrecht?!

Abbildung: Utrecht 2025, Protonen ähnliche Körper im Stadtraum Utrecht NL. (Kleines Bild: H. Albert)

Wer heute die niederländische Stadt Utrecht besucht, wird schnell von diesem pittoresken Städtchen und dem zweiteiligen Utrechter Dom im Stadtzentrum begeistert sein. Bei meinem Utrecht-Besuch im letzten Jahr haben mich jedoch besonders die Plastiken in Form abgeplatteter Kugeln direkt vor dem Dom überrascht. Sie scheinen als Sitzgelegenheit oder Poller gedacht zu sein. Sie haben einen Durchmesser von etwa 100 cm und sind etwa 50 cm hoch. Ich war überrascht, da die Form dieser „Stadtraummöbel” exakt meiner Vorstellung der monolithischen Grundform von Protonen und Neutronen entspricht und sie somit als physikalsiche Modelle geeignet sind. In mehreren Veröffentlichungen zum schachbrettartigen Aufbau habe ich diese Grundform von Proton und Neutron beschrieben. Doch unabhängig von meiner Entdeckung ist Utrecht in vielerlei Hinsicht eine sehenswerte und empfehlenswerte Stadt. Interessant ist auch, dass in der Nähe von Utrecht der Nobelpreisträger Gerard ’t Hooft (Jahrgang 1946) lebt, der als Zweifler der Quantenphysik bekannt ist und eine Zeit lang an der Universität Utrecht tätig war.

Zweifel an der Quantenphysik sind durchaus angebracht. Denn Protonen und Neutronen sind nach der Quantenphysik keine Elementarteilchen, sondern aus Subteilchen, den sogenannten „Quarks“, zusammengesetzt. Seit den 1960/70er Jahren werden im Standardmodell der Teilchenphysik statt Proton und Neutron sogenannte „Quarks” als Elementarteilchen beschrieben. Dabei unterscheidet das Standardmodell zwischen realen Materie- und virtuellen Kraftteilchen. „Quarks” gelten als Materieteilchen, die zum Protonenspin beitragen. Beim Protonenspin soll es sich allerdings nicht um einen „echten” Spin handeln, sondern um eine „quantenmechanische” Erscheinung. Das heißt, der Spin hat zwar alle Wirkungen eines Spins, stellt aber keine wirkliche Drehung dar.

Kommen wir zurück zur Grundform von Protonen und Neutronen: Nach der Quantenphysik sind diese kugelförmig, was zahlreiche wissenschaftliche Beschreibungen und Darstellungen zeigen. Die Kugelform gilt in der Quantenphysik offenbar als verlässliche Grundform, denn auch Atome sollen kugelförmig sein. Demnach bestehen sie aus einem Atomkern als Zentralkörper und einer Atomhülle. Die Quantenphysik selbst zweifelt jedoch an einer festen Grundform von Teilchen. Gemäß dem Welle-Teilchen-Dualismus können Teilchen aufgrund einer Messung sowohl eine Welle als auch ein Teilchen sein.

Diese verwirrenden Annahmen wurden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelt, um beispielsweise zu erklären, warum negativ geladene Elektronen in der Atomhülle nicht in den positiv geladenen Atomkern stürzen. Laut W. Heisenberg ist es unmöglich, Ort und Impuls eines Elektrons gleichzeitig zu messen. Ein Elektron ist deshalb nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit an einem bestimmten Ort in der Atomhülle auffindbar. Die Physiker W. Heisenberg, E. Schrödinger und M. Born entwickelten 1925/1926 das bis heute gültige Orbitalmodell, das auf dem Bohrschen Atommodell aufbaut.

Im Gegensatz zu den Vorstellungen und Theorien der Quantenphysik stehen die Vorstellungen vom schachbrettartigen Atomaufbaus (erstmals 2017 veröffentlicht): Nach den bisherigen bekannten Fakten und Informationen über den Atomaufbau, Protonen und Neutronen, muss man von einer formstabilen monolithischen Grundform von Proton und Neutron ausgehen. Ein Welle-Teilchen-Dualismus, bei dem ein Teilchen eine Welle und eine Welle ein Teilchen sein kann, ist in der Realität unmöglich. Natürlich gibt es im Kleinen wie im Großen überall in der Natur Wellenerscheinungen, die jedoch immer die Wirkung vieler korrespondierender Teilchen sind. Die Grundform der monolithischen Protonen und Neutronen ist unveränderlich, da Form und schnelle Rotation dieser Teilchen eine untrennbare Einheit bilden. „Spin up” und „Spin down” sind das Resultat von Form und Funktion dieser Elementarteilchen.

Helmut Albert, Freiburg im Januar 2026

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